Besuch im Landtag

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Am 13.1.2015 haben wir Kinder aus dem 4. Jahrgang einen Ausflug nach Düsseldorf gemacht. In den Sachunterrichtsstunden zuvor sollten sich je zwei Kinder über eine Sehenswürdigkeit informieren und dann in Düsseldorf einen Vortrag darüber halten.

Ganz früh am Morgen ging es dann am 13.1. mit dem Bus los. Nachdem uns der Busfahrer am Hofgarten herausgelassen hatte, konnte unser Unterrichtsgang beginnen. Zuerst kamen wir an einem sehr schön verzierten Gebäude, der Kunstakademie vorbei. Anschließend gingen wir weiter zur Kunstsammlung und Kunstgalerie. Immer zwei Kinder hielten dort einen kurzen Vortrag.

Nachdem wir die Andreaskirche, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht, besichtigt hatten, gingen wir weiter zum Düsseldorfer Rathaus und zum Jan Wellem Denkmal.

Jan Wellem war Kurfürst und er hat viel für Düsseldorf gemacht.

Nach einer Frühstückspause führte uns der Weg weiter zum Radschläger-Denkmal. Der Düsseldorfer Radschläger ist die älteste Tradition der Stadt Düsseldorf. Er erinnert an die Kinder, die früher Räder geschlagen haben und später dafür auch etwas Geld bekommen haben. Der Schlossturm, heute ein Schifffahrtsmuseum, hinter dem Radschläger, war eine weitere Sehenswürdigkeit, über die wir berichtet haben.

Besonders interessant fanden wir auch die Stelle, an der die Düssel unterirdisch weiterfließt. Später am Rheinufer zeigte uns dann Frau Pfeifer, wo die Düssel in den Rhein mündet.

Danach führte uns der Weg zur Lambertikirche, wo zwei Kinder uns die Sage über den schiefen Turm der Kirche erzählten. Weiter am Rheinufer erfuhren wir noch was über die Pegeluhr und den Fernsehturm, bevor wir uns schließlich dem Landtag näherten.

Nachdem wir noch etwas über die Gehry-Häuser erfahren hatten, wussten wir sehr viel über Düsseldorf und freuten uns ziemlich doll auf den Landtag.

Vor dem Landtag gingen wir zuerst an zwei bewaffneten Polizistinnen vorbei, danach mussten wir durch eine Sicherheitskontrolle. Nachdem wir mit einigen Politikern zu Mittag gegessen hatten, wurden wir von einer Frau über viele Stufen in den Plenarsaal geführt.

Es war toll, wir durften auf den Stühlen der Politiker Platz nehmen.

Wir haben selber eine Sitzung gemacht und durften selbst am Rednerpult stehen und reden. Es sollte darüber abgestimmt werden, ob die Schulferien von 12 Wochen auf 6 Wochen verkürzt werden sollten. Nach einer längeren Diskussion, bei der einige Kinder am Rednerpult standen und ihre Meinungen vortrugen, wurde am Ende abgestimmt. Natürlich war die Mehrheit dafür, dass es bei 12 Wochen Ferien bleibt. Als wir den Plenarsaal verlassen hatten, wussten wir alle, wie so eine Sitzung abläuft.

Wir waren total begeistert und werden diesen Tag nie vergessen. Es war ein spannender Ausflug, der allen ganz viel Spaß gemacht hat.

Amy, Annika, Benjamin, Marc u. Mats aus der 4C

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